Jahrzehntelang galten PVC-Fender als Standard für den Yachtschutz – robust, preiswert und leicht austauschbar. Doch mit der Weiterentwicklung von Yachten durch fortschrittliche Lacksysteme und leichtere Rümpfe aus Verbundwerkstoffen traten die Grenzen von PVC deutlich zutage. Was einst Standard war, stellt heute ein potenzielles Risiko für den Lack und die Umwelt dar.

 

Die Wissenschaft: Was passiert mit PVC im Laufe der Zeit?

 

PVC-Fender (Polyvinylchlorid) – sowohl massive PVC-Modelle als auch aufblasbare PVC- oder PU-beschichtete Fender – benötigen Weichmacher , um flexibel zu bleiben.


Mit der Zeit führt die Einwirkung von UV-Licht, Salzwasser und Hitze zu einem chemischen Abbauprozess, der als Depolymerisation bezeichnet wird.

 

Im Verlauf dieses Prozesses:

  • Die Oberfläche wird klebrig, kreidig oder spröde .
  • Weichmacher werden ausgewaschen und hinterlassen einen öligen Film.
  • Diese Rückstände übertragen sich auf Lack oder Gelcoat und trüben oder verfärben den Rumpf.

 Auch aufblasbare PVC- oder PU-Fender können Weichmacher durch ihre Beschichtung abgeben , insbesondere bei Hitzeeinwirkung oder Lagerung an lackierten Oberflächen. Sobald diese Verbindungen in die Polyurethan- oder Acryl-Decklackierung einer Yacht eindringen, kann der betroffene Bereich weich werden oder dauerhaft seinen Glanz verlieren.

 

 

Auswirkungen auf Yachten in der Praxis

 

  1. Rumpfverfärbung und Farbstumpf
    Gelbe oder fettige Flecken an den Kontaktstellen deuten oft auf Weichmacherwanderung hin. Diese Flecken lassen sich nur schwer entfernen, ohne die Lackoberfläche durch Polieren zu beseitigen.
  2. Aushärtung und Rissbildung
    Mit abnehmender Flexibilität der Fender wird ein größerer Teil der Stoßbelastung direkt auf die Klampen und die Rumpfseiten übertragen.
  3. Umweltbedenken
    Beim Abbau von PVC werden chlorierte Mikroplastikpartikel und Rückstände ins Wasser freigesetzt – was in modernen Yachthäfen und Refit-Werften zunehmend inakzeptabel ist.

 

Warum Textilfender die moderne Lösung sind

 

Fendertex®-Fender bestehen aus seewasserbeständigem, gestricktem Polyestergewebe , das eine TPU-Blase umschließt – und sind vollständig frei von PVC, Hypalon und Weichmachern. Diese Konstruktion ist beständig gegen UV-Strahlung, Salz und Temperaturschwankungen, ohne dass chemische Stoffe freigesetzt werden. Die weiche Textiloberfläche schützt selbst empfindlichste Lackierungen.

 

Wichtigste Vorteile:

  • Nicht markierend und nicht abfärbend
  • UV- und salzbeständig
  • Bis zu 95 % leichter als herkömmliche aufblasbare Produkte
  • Lässt sich für platzsparende Lagerung entleeren.
  • Behält Flexibilität und Aussehen über Jahre hinweg.

  

Nachhaltig durch Design

 

Textilkotflügel bieten nicht nur eine bessere Leistung, sondern sind auch umweltfreundlicher.
Da Fendertex®-Produkte keine chlorierten Kunststoffe oder lösungsmittelbasierte Beschichtungen enthalten, vermeiden sie die bei PVC- und PU-Kotflügeln üblichen Abbauprobleme und reduzieren gleichzeitig die Mikroplastikverschmutzung.

 

Fazit

Aufblasbare Fender aus PVC und Polyurethan sehen im Neuzustand zwar sauber aus, aber mit zunehmendem Alter können sie Chemikalien abgeben, die den Lack verfärben und die Oberflächen des Rumpfes beschädigen.


Fendertex® Textilfender eliminieren dieses Risiko vollständig und bieten einen robusten, leichten und abriebfesten Schutz für jede Yacht.

 

Schützen Sie Ihre Yacht – und den Glanz Ihres Rumpfes – mit der nächsten Generation von Fendern.